News / Termine

Conférence des médecins pénitentiaires suisses
Konferenz Schweizerischer Gefängnisärzte
Conferenza dei medici penitenziari svizzeri
Conference of Swiss Prison Doctors

 
   

 

 
       
 

Zeitungen, Radio, Fernsehen

Sendung Einstein: hinter Gittern

Wie geht und was bringt Gefängnis? Bei «Einstein» kommen Männer und Frauen aus dem geschlossenen Vollzug unverdeckt zu Wort und erklären, was der Freiheitsentzug wirklich bedeutet. Wie erleben Insassinnen und ihre Kinder den Freiheitsentzug wirklich? Hat die Schweiz einen Luxusvollzug?

 

Sendung Club SRF: Hinter Gittern: Ein Blick in die Schweizer Gefängnisse

Rund 7000 Personen sind hierzulande in Haft. Wie lebt es sich hinter Gittern? Wie ist es, mit und unter Straftätern zu arbeiten? Und was hat sich im Strafvollzug verändert?

 
   

Der pointierte Richter, SRF Regiojournal Ostschweiz

«Strafrecht braucht es nicht für jedes Hundegebell». Das sagt Patrick Guidon, Präsident des St. Galler Kantonsgerichts. Im vergangenen Jahr wurde der gebürtige Churer zum Honorarprofessor für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Universität St. Gallen ernannt.
Audiobeitrag: srf.ch/sendungen/regionaljournal-ostschweiz/der-pointierte-richter

 

BAG BERN, 19.09.2017

Hepatitis C: Uneingeschränkte Vergütung der neuen Arzneimittel für alle Betroffenen - Das BAG hebt die Einschränkung der Vergütung für die Arzneimittel EPCLUSA und HARVONI auf – im Gegenzug ist Gilead bereit, deutliche Preissenkungen zu akzeptieren.

Ab 1. Oktober 2017 können deshalb alle Infizierten mit chronischer Hepatitis C unabhängig von Virentyp und Krankheitsstadium behandelt werden. Trotz Verdoppelung der Anzahl Behandlungen erwartet das BAG nur geringe Mehrkosten.

 

 
   

Politik

Interpellation Fehlmann Rielle 18.3129

Gesundheit im Gefängnis. Wie kann die notwendige Versorgung nichtversicherter Personen garantiert werden?

 

Antwort des BR / Voici la réponse du CF

Antwort des BR zur Interpellation 16.3986 Fehlmann Rielle.
Politik der Schadensminderung im Gefängnis.

Voici la réponse du CF concernant Interpellation 16.3986 Fehlmann Rielle.
Politique de réduction des risques en prison.


deutsche Version /  Version française /  Version italienne

 

 
   

Aktuell

 
   

Stellungnahme:
Finanzierung medizinischer Leistungen im Gefängnis 

Inhaftierte Personen sind im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung häufiger von Krankheiten betroffen; oft handelt es sich um ansteckende Krankheiten. Diese bergen nicht nur für die Inhaftierten, sondern auch für Drittpersonen ein gesundheitliches Risiko. Hürden, die dazu führen, dass Gesundheitsleistungen nicht in Anspruch genommen werden, sind deshalb nicht sinnvoll. Die SAMW fordert in einer Stellungnahme, dass die Gesundheitsversorgung im Freiheitsentzug – von wenigen Ausnahmen abgesehen – grundsätzlich kostenfrei sein muss.

Eine gute Gesundheits­versorgung inhaftierter Personen schützt Mithäftlinge, Gefängnispersonal und Besucher. Zudem ist sie im Interesse der Allgemeinbevölkerung, sobald die betroffene Person aus der Haft entlassen wird. Dass Gesundheitskosten zunehmend auf die Inhaftierten überwälzt werden, beobachtet die Zentrale Ethikkommission (ZEK) der SAMW deshalb mit Sorge. Sie formuliert in einer Stellungnahme fünf Forderungen. Die Stellungnahme wird vom Zentralvorstand der FMH und vom Vorstand der Konferenz Schweizerischer Gefängnisärzte unterstützt.

  1. Die Gesundheitsversorgung im Freiheitsentzug ist nicht nur von zentraler Bedeutung für die inhaftierte Person selbst, sondern auch für Personen, die mit ihr Kontakt haben und für die Bevölkerung insgesamt.
  2. Der Staat hat gegenüber inhaftierten Personen eine besondere Fürsorgepflicht. Er muss deren ausreichende Gesundheitsversorgung sicherstellen. Dabei gilt es die hohe Morbidität in Anstalten und die spezifischen Gesundheitsbedürfnisse der Betroffenen zu berücksichtigen.
  3. Inhaftierte Personen haben Anspruch auf eine Gesundheitsversorgung, die jener der Allgemeinbevölkerung gleichwertig ist. Dies gilt für alle inhaftierten Personen, unabhängig von Nationalität und Aufenthaltsstatus.
  4. Inhaftierte Personen haben Anspruch auf jene Behandlung, die aus fachlicher Sicht erforderlich ist. Der medizinische Entscheid muss respektiert werden.
  5. Die Gesundheitsversorgung muss für die inhaftierte Person niederschwellig zugänglich und grundsätzlich kostenfrei sein. Nur in Ausnahmefällen kann eine angemessene Kostenbeteiligung verlangt werden.

Ausführliche Stellungnahme (pdf)

Die Stellungnahme und weiterführende Informationen finden Sie auch auf der SAMW-Website: http://samw.ch/strafvollzug  

 

 
   

Stellungsnahmen / Diskussionen zum Thema Arztgeheimnis im Gefängnis.

...Projekte

Zwei kontroverse Meinungen zur forensischen Psychiatrie

  • Prof. Dr. med. Marc Graf, Prof. Dr. med.Elmar Habermeyer
    Die Forensische Psychiatrie ist der Medizin und dem Recht verpflichtet
    forensische Psychiatrie.pdf
  • PD Dr. med. Mario Gmür
    Ethische Wegweiser für Prognosestellung und Psychotherapie im Strafrecht sowie Straf- und Massnahmenvollzug
    Gmür Mario.pdf
 
   

Nouvelles

Interviev avec Hans Wolff

«Les soins médicaux doivent être gratuits pour les détenus»

https://www.letemps.ch/suisse/soins-medicaux-doivent-gratuits-detenus

Très actuel!

La question du secret médical en prison.

...projets

 

Interview du mois - 5/2014

Chef du Service vaudois de médecine et de psychiatrie pénitentiaires, le Prof. Bruno Gavier présidente aussi la Conférence des médecines pénitentiaires suisses....

... plus d'informations

 

 
 

Termine / Dates

 
 

Jahrestagung 2020

Die nächste Konferenz der Gefängnisärzte findet
am 7. und 8. Februar 2020 in Solothurn statt

das Programm und die Einladung dazu finden Sie im Laufe des Jahres hier an dieser Stelle

 
       
       
 

Bidisha Chatterjee: kontakt@cmps-kgs.ch

 
       

www.draufsicht.ch